Solid State Drives sind die Speichermedien der Zukunft, die meist auf herkömmlichen Arbeitsspeicher setzen. Solid State Drives werden in Zukunft verstärkt mit Festplatten konkurrieren. Die Eigenschaften der Solid State Drives eignen sich derzeit dank niedrigem Energieverbrauch und fehlender Mechanik vor allem für den mobilen Einsatz, sind jedoch, trotz fallender Preise, noch sehr kostspielig.
SSD – Die Vorteile und Nachteile
Eine sehr herausragende Eigenschaft ist die sehr schnelle Zugriffszeit von Solid State Drives gegenüber herkömmlichen Festplatten. (Video)
Computer mit Solid State Drives booten eindeutig schneller und auch herkömmliche Programmanwendungen werden bedeutend fixer gestartet.
Auf Grund der noch sehr hohen Anschaffungspreise hielt sich die Nachfrage relativ in Grenzen.
Erschütterungen können Solid State Drives nichts anhaben. Gegenüber der traditionellen Festplatte sind hier keine beweglichen Teile verbaut. Ebenso besitzen Solid State Drives einen extrem geringen Stormverbrauch. Hervorragend für den portablen Einsatz.
Controller
Jede Solid State Festplatte besitzt einen Controller, der den Speicher verwaltet. Im Kampf um die schnellste Solid State Festplatte geht eindeutig SandForce als Sieger hervor. Der entwickelte Controller erlaubt Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 250 MB/s.
Entwicklung
In naher Zukunft werden die Solid State Drives die Festplatte ablösen. Der bedeutend beschleunigte Datenfluss ist nur einer der vielen Vorteile dieser neuen Technologie.
Daten (Beispiel OCZ Vertex 30GB)
Schreiben: bis zu 135 MB/s
Lesen: bis zu 230 MB/s
Schnittstelle: Serial-ATAII
Kapazität: Bis zu 1.5 TB
Zugriffszeit: < 1 ms
Cache: 32 MB
Gewicht: 77 Gramm
Fazit:
Wer sich eine SSD zu kaufen will, muss aufgrund der “noch” geringen Nachfrage sehr tief in die Brieftasche greifen. Wem das jedoch aufgrund der Vorteile egal ist macht keinen Fehler.
Mit Sicherheit werden die Solid State Drives noch schneller billiger und kleiner jedoch kann bis jetzt noch nicht abgeschätzt werden wann dies soweit sein wird.
